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Unterzeichnung der Charta der Vielfalt
Vielfalt
23.11.2024 | Aktuelles
In der letzten Gemeinderatssitzung stand das Thema »Diversity als Chance: Unterzeichnung der Charta der Vielfalt« auf der Tagesordnung. Einigkeit herrschte im Gremium grundsätzlich darüber, dass Vielfalt ein Gewinn für alle ist. Unterschiedlich bewertet wurde, ob dazu die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt notwendig und sinnvoll ist und ob sich der Gemeinderat ausdrücklich per Beschluss zur Förderung der Vielfalt in der Stadtgesellschaft und in der Stadtverwaltung bekennen sollte.
Die Gruppe WIR/Sportplätze erhalten hat sich klar und eindeutig für die Unterzeichnung und für das Bekenntnis ausgesprochen.
Klar für die Unterzeichnung und für mehr Vielfalt
Die Unterzeichnung der Charta ist keine einmalige Sache. Damit beginnen durch das Referat für Chancengleichheit in der Stadtverwaltung ganz konkrete Maßnahmen mit Workshops und Fortbildungen. Es geht um eine aktive Beteiligung der Stadt an einem »Diversitäts-Tag« mit Aktivitäten, Praxisbeispielen und darum, alle Möglichkeiten auszuschöpfen um eine attraktive Arbeitgeberin für Menschen unterschiedlicher Herkunft zu sein. Das ist für die Stadt Esslingen mit rund 2.000 Beschäftigten in der Kernverwaltung und über 4.000 in den Eigenbetrieben von erheblicher Bedeutung.
Mit den beiden Stimmen von WIR/Sportplätze erhalten hat sich eine knappe Mehrheit im Gemeinderat mit 21:19 Stimmen für die Vielfalt entschieden.
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Eine überproportionale Verdichtung in der Pliensauvorstadt, bei gleichzeitigem Verlust der einzigen Sport- und Freifläche, halten wir für völlig inakzeptabel. Für CDU, Freie Wähler und SPD scheinen die Interessen der Menschen in der Pliensauvorstadt eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Was verbindet uns? Unsere historische Altstadt, eine lebendige Innenstadt und die kulturelle Vielfalt? Dazu gute Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Mobilität und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer? Oder klimawirksame Freiflächen, Bäume statt Versiegelung sowie funktionierende Quartiere mit Angeboten für alle – insbesondere für Jugendliche?
Wir wollen wissen, was Anwohnerinnen und Anwohner zu den Bebauungsplänen des VfL-Postgeländes der Stadt sagen.
An einem sonnigen Samstag treffen wir Sportler auf dem VfL-Postgelände. Einer von ihnen findet, Plätze wie dieser seien sehr wichtig für junge Menschen, um neue soziale Verbindungen zu knüpfen, und man solle ihnen solche Plätze nicht einfach wegnehmen.
Unsere Idee für den Vfl Post: Ein Bürgerpark mit Aktivspielraum als konsumfreier Treffpunkt. Ausserdem braucht die Pliensauvorstadt einen reaktivierten Sportplatz mit Gaststätte. Dazu gehört der Erhalt des Bolzplatzes und des vorhandenen Calisthenic Parks. Beide Freizeitangebote werden von jungen Menschen sehr gut angenommen.
Zwei junge Filmemacher und „WIR/Sportplätze erhalten“ wollten letzten Mittwoch im Vorfeld kommender Abstimmungen erfahren: Wie stehen Stadträte zum Erhalt der Sport- und Freifläche auf dem ehemaligen VfL-Post-Gelände? Wie werden die Menschen in der Pliensauvorstadt an der Entscheidung beteiligt?
Die Filmemacher und Jörg Sanzenbacher hatten fünf Fragen vorab verschickt.
Die sitzungsfreie Zeit für den Gemeinderat über die Osterferien geht zu Ende und eine ganze Reihe unterschiedlicher kommunalpolitischer Themen steht auf der Agenda:
Wie geht es für die Stadtbücherei weiter nach dem klaren Ergebnis des Bürgerentscheids? Wer trifft hier wann welche Entscheidungen? Welche Rolle spielt dabei der überraschende Weggang der Kulturamtsleiterin?
