Aus dem Gemeinderat
Mehr Sauberkeit und weniger Müll
13.11.2025 | Aktuelles
Unsere Gruppe spricht sich für die Einführung einer Verpackungssteuer aus, auch im Hinblick auf die positiven Erfahrungen aus Tübingen und Konstanz. Ziele sind die Reduzierung von Einwegmüll, die Entlastung der Stadt bei Reinigung und Entsorgung sowie die Förderung von Mehrwegverpackungen wie Rebowl und Recup, deren ökologischer Nutzen unbestritten ist.
Wichtige Signalwirkung für Umweltschutz
Ebenso wichtig ist die Signalwirkung: weg von der Wegwerfmentalität hin zu ressourcenschonendem Konsum. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen zum Rückgang der Müllmengen vor, doch belegen beide Städte eine deutliche Zunahme der Mehrwegverwendung. Das bestätigt den positiven Trend.
Wichtig ist eine praktikable, unbürokratische Umsetzung
Wesentlich ist eine klare Kommunikation mit Gastronomiebetrieben und Bürgerinnen und Bürgern. Kleine Betriebe sollten durch Zuschüsse für Mehrweggeschirr oder Spültechnik unterstützt werden. Esslingen sollte, wie Freiburg, diesen Schritt nun ebenfalls gehen: mit einer praktikablen, unbürokratischen Umsetzung und regelmäßiger Evaluation. Auch wenn die unmittelbare Lenkungswirkung begrenzt sein mag, entfaltet die Steuer eine starke Signalwirkung. Sie setzt das Verursacherprinzip um und stärkt Sauberkeit, Mehrweg und Umweltbewusstsein.
Die Verpackungssteuer ist kein Allheilmittel, aber ein deutliches Zeichen für ein sauberes, nachhaltiges Esslingen. Im Gemeinderat scheiterte der Antrag am Montag knapp.
Andreas Klöpfer
Ist die CDU Esslingen lernfähig?
Eine überproportionale Verdichtung in der Pliensauvorstadt, bei gleichzeitigem Verlust der einzigen Sport- und Freifläche, halten wir für völlig inakzeptabel. Für CDU, Freie Wähler und SPD scheinen die Interessen der Menschen in der Pliensauvorstadt eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Das soziale Herz der Pliensauvorstadt erhalten
Was verbindet uns? Unsere historische Altstadt, eine lebendige Innenstadt und die kulturelle Vielfalt? Dazu gute Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Mobilität und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer? Oder klimawirksame Freiflächen, Bäume statt Versiegelung sowie funktionierende Quartiere mit Angeboten für alle – insbesondere für Jugendliche?
NACHGEFRAGT – auf dem VfL-Post-Gelände
Wir wollen wissen, was Anwohnerinnen und Anwohner zu den Bebauungsplänen des VfL-Postgeländes der Stadt sagen.
An einem sonnigen Samstag treffen wir Sportler auf dem VfL-Postgelände. Einer von ihnen findet, Plätze wie dieser seien sehr wichtig für junge Menschen, um neue soziale Verbindungen zu knüpfen, und man solle ihnen solche Plätze nicht einfach wegnehmen.
Die Zukunft des VfL-Post in der Pliensauvorstadt?
Unsere Idee für den Vfl Post: Ein Bürgerpark mit Aktivspielraum als konsumfreier Treffpunkt. Ausserdem braucht die Pliensauvorstadt einen reaktivierten Sportplatz mit Gaststätte. Dazu gehört der Erhalt des Bolzplatzes und des vorhandenen Calisthenic Parks. Beide Freizeitangebote werden von jungen Menschen sehr gut angenommen.
Wenig Antworten zur Zukunft der Sportfläche
Zwei junge Filmemacher und „WIR/Sportplätze erhalten“ wollten letzten Mittwoch im Vorfeld kommender Abstimmungen erfahren: Wie stehen Stadträte zum Erhalt der Sport- und Freifläche auf dem ehemaligen VfL-Post-Gelände? Wie werden die Menschen in der Pliensauvorstadt an der Entscheidung beteiligt?
Die Filmemacher und Jörg Sanzenbacher hatten fünf Fragen vorab verschickt.
Kommunalpolitische Themenvielfalt
Die sitzungsfreie Zeit für den Gemeinderat über die Osterferien geht zu Ende und eine ganze Reihe unterschiedlicher kommunalpolitischer Themen steht auf der Agenda:
Wie geht es für die Stadtbücherei weiter nach dem klaren Ergebnis des Bürgerentscheids? Wer trifft hier wann welche Entscheidungen? Welche Rolle spielt dabei der überraschende Weggang der Kulturamtsleiterin?
