Wir fragen Bürgerinnen und Bürger
NACHGEFRAGT – auf dem VfL-Post-Gelände
01.05.2026 | Aktuelles
Wir wollen wissen, was Anwohnerinnen und Anwohner zu den Bebauungsplänen des VfL-Post-Geländes der Stadt sagen.
An einem sonnigen Samstag treffen wir Sportler auf dem VfL-Postgelände. Ein Sportler findet, Plätze wie hier seien sehr wichtig für junge Menschen, um neue soziale Verbindungen zu knüpfen, und man solle ihnen solche Plätze nicht einfach wegnehmen. Sie würden sonst in Gangs durch die Gegend ziehen und woanders stören. Kinder kämen gerne mit ihren Familien zum Spielen her.
Eine Heranwachsende äußert, das VfL-Gelände solle erhalten bleiben, denn es sei einer der letzten Plätze, wo man sich noch aufhalten könne, ohne etwas bezahlen zu müssen. Zudem sei man in der Pliensauvorstadt durch die dichte Besiedelung gefühlt nur noch von Häusern umgeben, es brauche freie Plätze wie das VfL-Gelände.
Eine Rentnerin sorgt sich um die letzte Frischluftschneise, die das VfL-Postgelände in der Pliensauvorstadt darstellt. Wenn das Gelände versiegelt und mit Wohnblocks zugebaut würde, würde die fehlende Frischluftschneise gerade in den heißen Sommern die Pliensauvorstadt erheblich belasten.
Ein älterer Bürger erinnert sich etwas wehmütig an die Zeit, als er selbst noch im Verein auf dem Postgelände Fußball gespielt und auch die Gaststätte gerne besucht hat. Er beobachtet eine stetig steigende Einwohnerzahl in der Pliensauvorstadt und möchte, dass das Sportgelände erhalten und dem Sport wieder zugänglich gemacht wird.
Diesen Meinungen schließen wir uns von „WIR und Sportplätze erhalten“ an – ein bereits hoch belasteter Stadtteil wie die Pliensauvorstadt benötigt mehr denn je freie, unversiegelte Sportflächen, wo Jung und Alt miteinander Freizeit und soziales Miteinander leben können.
Ist die CDU Esslingen lernfähig?
Eine überproportionale Verdichtung in der Pliensauvorstadt, bei gleichzeitigem Verlust der einzigen Sport- und Freifläche, halten wir für völlig inakzeptabel. Für CDU, Freie Wähler und SPD scheinen die Interessen der Menschen in der Pliensauvorstadt eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Das soziale Herz der Pliensauvorstadt erhalten
Was verbindet uns? Unsere historische Altstadt, eine lebendige Innenstadt und die kulturelle Vielfalt? Dazu gute Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Mobilität und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer? Oder klimawirksame Freiflächen, Bäume statt Versiegelung sowie funktionierende Quartiere mit Angeboten für alle – insbesondere für Jugendliche?
NACHGEFRAGT – auf dem VfL-Post-Gelände
Wir wollen wissen, was Anwohnerinnen und Anwohner zu den Bebauungsplänen des VfL-Postgeländes der Stadt sagen.
An einem sonnigen Samstag treffen wir Sportler auf dem VfL-Postgelände. Einer von ihnen findet, Plätze wie dieser seien sehr wichtig für junge Menschen, um neue soziale Verbindungen zu knüpfen, und man solle ihnen solche Plätze nicht einfach wegnehmen.
Die Zukunft des VfL-Post in der Pliensauvorstadt?
Unsere Idee für den Vfl Post: Ein Bürgerpark mit Aktivspielraum als konsumfreier Treffpunkt. Ausserdem braucht die Pliensauvorstadt einen reaktivierten Sportplatz mit Gaststätte. Dazu gehört der Erhalt des Bolzplatzes und des vorhandenen Calisthenic Parks. Beide Freizeitangebote werden von jungen Menschen sehr gut angenommen.
Wenig Antworten zur Zukunft der Sportfläche
Zwei junge Filmemacher und „WIR/Sportplätze erhalten“ wollten letzten Mittwoch im Vorfeld kommender Abstimmungen erfahren: Wie stehen Stadträte zum Erhalt der Sport- und Freifläche auf dem ehemaligen VfL-Post-Gelände? Wie werden die Menschen in der Pliensauvorstadt an der Entscheidung beteiligt?
Die Filmemacher und Jörg Sanzenbacher hatten fünf Fragen vorab verschickt.
Kommunalpolitische Themenvielfalt
Die sitzungsfreie Zeit für den Gemeinderat über die Osterferien geht zu Ende und eine ganze Reihe unterschiedlicher kommunalpolitischer Themen steht auf der Agenda:
Wie geht es für die Stadtbücherei weiter nach dem klaren Ergebnis des Bürgerentscheids? Wer trifft hier wann welche Entscheidungen? Welche Rolle spielt dabei der überraschende Weggang der Kulturamtsleiterin?
