Städtischer Doppelhaushalt für Esslingen 2026/27
In der Kürze liegt die Würze
14.11.2025 | Aktuelles
Der städtische Doppelhaushalt 2026/27 ist dick und umfangreich, er hat 822 Seiten. Alle im Gemeinderat müssen dieses Werk durchdringen, unabhängig von der Fraktionsgröße. Der Gruppe WIR/Sportplätze erhalten wurde eine Redezeit von vier Minuten zugestanden, den großen Fraktionen dagegen 16 Minuten.
Unsere Positionen
Unsere Positionen: Die Erhöhung der Schulden von 42 auf 107 Millionen Euro ist nicht akzeptabel. Das belastet die nächste Generation.
- Verzicht auf Kauf und Sanierung des Kögel-Gebäudes. Für die Bücherei haben wir den Pfleghof. Kögel und Pfleghof sanieren ist finanziell nicht drin, erhöht die Schulden.
- Die Kosten fürs Stadtjubiläum von 1,25 Mio Euro sind zu hoch.
- Wenn die Verwaltungsspitze 200 Stellen streichen will, sollte sie auch eine Bürgermeister-Stelle streichen.
- Wir fordern mehr Tempo bei Klimaschutz und Klimaanpassung.
- Zukunftschancen der Digitalisierung nutzen, Prozesse beschleunigen.
- Höhere Förderung für die Beratungsstellen Wildwasser und Frauen helfen Frauen.
»Die nächste Generation soll nicht belastet werden«
Unsere beiden Stadträte Andreas Klöpfer und Hermann Beck haben aus guten Gründen für die Einführung einer Verpackungssteuer gestimmt. Von der Mehrheit des Gemeinderats wurde das abgelehnt. Die Bettensteuer wurde beschlossen, die Grundsteuer C nicht. Jetzt werden die Beratungen in den Ausschüssen fortgesetzt; der Gemeinderat entscheidet am 15.12. über den Doppelhaushalt.
Ist die CDU Esslingen lernfähig?
Eine überproportionale Verdichtung in der Pliensauvorstadt, bei gleichzeitigem Verlust der einzigen Sport- und Freifläche, halten wir für völlig inakzeptabel. Für CDU, Freie Wähler und SPD scheinen die Interessen der Menschen in der Pliensauvorstadt eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Das soziale Herz der Pliensauvorstadt erhalten
Was verbindet uns? Unsere historische Altstadt, eine lebendige Innenstadt und die kulturelle Vielfalt? Dazu gute Verkehrsinfrastruktur, nachhaltige Mobilität und sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer? Oder klimawirksame Freiflächen, Bäume statt Versiegelung sowie funktionierende Quartiere mit Angeboten für alle – insbesondere für Jugendliche?
NACHGEFRAGT – auf dem VfL-Post-Gelände
Wir wollen wissen, was Anwohnerinnen und Anwohner zu den Bebauungsplänen des VfL-Postgeländes der Stadt sagen.
An einem sonnigen Samstag treffen wir Sportler auf dem VfL-Postgelände. Einer von ihnen findet, Plätze wie dieser seien sehr wichtig für junge Menschen, um neue soziale Verbindungen zu knüpfen, und man solle ihnen solche Plätze nicht einfach wegnehmen.
Die Zukunft des VfL-Post in der Pliensauvorstadt?
Unsere Idee für den Vfl Post: Ein Bürgerpark mit Aktivspielraum als konsumfreier Treffpunkt. Ausserdem braucht die Pliensauvorstadt einen reaktivierten Sportplatz mit Gaststätte. Dazu gehört der Erhalt des Bolzplatzes und des vorhandenen Calisthenic Parks. Beide Freizeitangebote werden von jungen Menschen sehr gut angenommen.
Wenig Antworten zur Zukunft der Sportfläche
Zwei junge Filmemacher und „WIR/Sportplätze erhalten“ wollten letzten Mittwoch im Vorfeld kommender Abstimmungen erfahren: Wie stehen Stadträte zum Erhalt der Sport- und Freifläche auf dem ehemaligen VfL-Post-Gelände? Wie werden die Menschen in der Pliensauvorstadt an der Entscheidung beteiligt?
Die Filmemacher und Jörg Sanzenbacher hatten fünf Fragen vorab verschickt.
Kommunalpolitische Themenvielfalt
Die sitzungsfreie Zeit für den Gemeinderat über die Osterferien geht zu Ende und eine ganze Reihe unterschiedlicher kommunalpolitischer Themen steht auf der Agenda:
Wie geht es für die Stadtbücherei weiter nach dem klaren Ergebnis des Bürgerentscheids? Wer trifft hier wann welche Entscheidungen? Welche Rolle spielt dabei der überraschende Weggang der Kulturamtsleiterin?
