Aus dem Gemeinderat

Mehr Sauberkeit und weniger Müll

13.11.2025 | Aktuelles

Aufschrift "Mehr Sauberkeit und weniger Müll" in Weiß vor orangefarbenem Hintergrund.

Unsere Gruppe spricht sich für die Einführung einer Verpackungssteuer aus, auch im Hinblick auf die positiven Erfahrungen aus Tübingen und Konstanz. Ziele sind die Reduzierung von Einwegmüll, die Entlastung der Stadt bei Reinigung und Entsorgung sowie die Förderung von Mehrwegverpackungen wie Rebowl und Recup, deren ökologischer Nutzen unbestritten ist.

Wichtige Signalwirkung für Umweltschutz

Ebenso wichtig ist die Signalwirkung: weg von der Wegwerfmentalität hin zu ressourcenschonendem Konsum. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen zum Rückgang der Müllmengen vor, doch belegen beide Städte eine deutliche Zunahme der Mehrwegverwendung. Das bestätigt den positiven Trend.

Wichtig ist eine praktikable, unbürokratische Umsetzung

Wesentlich ist eine klare Kommunikation mit Gastronomiebetrieben und Bürgerinnen und Bürgern. Kleine Betriebe sollten durch Zuschüsse für Mehrweggeschirr oder Spültechnik unterstützt werden. Esslingen sollte, wie Freiburg, diesen Schritt nun ebenfalls gehen: mit einer praktikablen, unbürokratischen Umsetzung und regelmäßiger Evaluation. Auch wenn die unmittelbare Lenkungswirkung begrenzt sein mag, entfaltet die Steuer eine starke Signalwirkung. Sie setzt das Verursacherprinzip um und stärkt Sauberkeit, Mehrweg und Umweltbewusstsein.

Die Verpackungssteuer ist kein Allheilmittel, aber ein deutliches Zeichen für ein sauberes, nachhaltiges Esslingen. Im Gemeinderat scheiterte der Antrag am Montag knapp.

Andreas Klöpfer

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