VfL Post: Frischluftschneise und Ort der Gemeinschaft
Pliensauvorstadt will ihren VfL-Post behalten!
27.03.2026 | Aktuelles
Mit Stimmen von CDU, Freien Wählern und SPD will die Stadtverwaltung, allen voran OB Klopfer, jetzt den Bebauungsplan für den VfL-Post-Sportplatz beschließen
WAHLVERSPRECHEN
Im Wahlprogramm (2024 – 2029) der SPD Esslingen steht: »Wir sorgen für den Erhalt und den bedarfsgerechten Ausbau von Sporthallen und Sportplätzen.« (Quelle)
Des Weiteren schreibt Klopfer bei seiner Oberbürgermeisterbewerbung zum Thema Umgang mit Bürgerinitiativen: »Grundsätzlich gilt für mich: Ich habe eine sehr große Wertschätzung für das politische Ehrenamt. Deswegen wird im Falle meiner Wahl keine Entscheidung gefällt, ohne dass die Betroffenen zu Beteiligten gemacht worden sind, dies gilt insbesondere auch für Entscheidungen, in denen es um die Interessen der Bewohner*innen einzelner Stadtteile geht.« (Quelle)
Beim VfL-Post sind die Menschen in der Pliensauvorstadt maximal betroffen, weil es sich um die einzige Frei- und Sportfläche im Stadtteil handelt. Aber zu Beteiligten werden die Menschen hier nicht gemacht. Über die Köpfe hinweg will der OB zusammen mit den drei genannten Fraktionen den einzigen Sportplatz zerstören. Hier wurde nicht nur Fußball gespielt und es fand nicht nur Schulsport statt. Hier haben sich Menschen unterschiedlichster Herkunft getroffen. Der VfL-Post muss wieder ein Ort von Integration und Gemeinschaft werden.
VERTRAUENSVERLUST
2029 wird die Oberbürgermeisterstelle und der Gemeinderat neu gewählt. Wer mit falschen Wahlversprechen das Vertrauen seiner Wählerinnen und Wähler zerstört, hat wenig Aussichten auf Wiederwahl. Wir fordern eine Politik des Gehörtwerdens!
Pliensauvorstadt will ihren VfL-Post behalten!
Beim VfL-Post sind die Menschen in der Pliensauvorstadt maximal betroffen, weil es sich um die einzige Frei- und Sportfläche im Stadtteil handelt. Aber zu Beteiligten werden die Menschen hier nicht gemacht. Über die Köpfe hinweg will der OB zusammen mit den drei genannten Fraktionen den einzigen Sportplatz zerstören – ganz im Gegensatz zu seinem Wahlversprechen.
Rede von Stadtrat Andreas Klöpfer
Wir brauchen eine nachhaltige Finanzpolitik mit Investitionen für die Zukunft. Angesichts leerer Kassen und steigender Verschuldung müssen wir uns auf das Notwendige und Machbare beschränken.
Unser Prinzip muss sein: Keine leeren Versprechungen, sondern das realisieren, was Esslingen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung wirklich voranbringt.
In der Kürze liegt die Würze
Unsere Position: Die Erhöhung der Schulden von 42 auf 107 Millionen Euro ist nicht akzeptabel. Das belastet die nächste Generation.
Wir fordern einen Verzicht auf den Kauf und die Sanierung des Kögel-Gebäudes. Für die Bücherei haben wir den Pfleghof. Kögel und Pfleghof sanieren ist finanziell nicht drin und erhöht die Schulden.
Mehr Sauberkeit und weniger Müll
Eine Verpackungssteuer hätte Signalwirkung: weg von der Wegwerfmentalität hin zu ressourcenschonendem Konsum. Ziele sind die Reduzierung von Einwegmüll, die Entlastung der Stadt bei Reinigung und Entsorgung sowie die Förderung von Mehrwegverpackungen. Die Verpackungssteuer ist kein Allheilmittel, aber ein deutliches Zeichen für ein sauberes, nachhaltiges Esslingen.
Unsere Sicht auf die Finanzlage der Stadt
Die Verwaltungsspitze will innerhalb der nächsten vier Jahre 200 Stellen streichen. Noch vor kurzem wollten die großen Fraktionen CDU, Grüne, Freie Wähler und SPD mit dem OB eine zusätzliche Bürgermeisterstelle schaffen. Mit viel Engagement und Veröffentlichungen von Bürgerinnen- und Bürgerstimmen konnten WIR mit dazu beitragen, dass diese Idee vom Tisch ist.
Bürgerbegehren Stadtbücherei im Visier der Stadt?
Wir finden es unverständlich, dass das Sammeln von Unterschriften auf öffentlichen Plätzen, das den Verkehrsfluss in keiner Weise stört, von der Stadt als »kritisch« wahrgenommen wird.
Statt Steinen auf dem Weg wünschen wir uns mehr Verständnis dafür, dass Bürgerbegehren das Vertrauen in die Demokratie stärken.
